Volumenprozent: 12 %
Restzucker: 9,2 g/l
Säure: 4,0 g/l
Land: Frankreich
Anbaugebiet: Lothringen
Rebsorten: 90% Gamay, 10% Auxerrois
Vinifizierung: Selektive Handlese, direktes Pressen, 12-tägige Gärung, zweite Gärung in der Flasche nach der "Méthode Traditionnelle" und 18-monatige Lagerung "sur lattes".
Trinktemperatur: 6 - 8 °C
Lagerfähig: mehrere Jahre
Auszeichnungen: Concours des Vins de Lorraine, Neufchâteau 2011: Silbermedaille
Verkostungsnotizen: Dezentes Bukett mit Aromen von Erd- und Himbeeren. Am Gaumen zeigt er sich ausgesprochen rund mit einer feinen Perlage und subtilen Noten von roten Beeren und gelber Pampelmuse.
Trinkempfehlung: Als Aperitif, zu fruchtigen Nachspeisen oder ganz einfach zu einer Brioche. Als "Kir Lorrain" mit einem Schuss Crème de Mirabelle beeindruckt er selbst die ganz großen Kenner.
as lothringische Weinanbaugebiet "Côtes de Toul" umfasst etwa 110 Hektar Weinberge rund um die gleichnamige Stadt, die sich etwa 20 Kilometer westlich von Nancy befindet. Wie auch in anderen Gebieten entlang der Mosel pflanzten einst die Römer die ersten Reben. In ihrer Glanzzeit, Mitte des 19. Jahrhunderts, hatten die Weinberge um Toul herum eine Ausdehnung von ungefähr 11.000 Hektar.
Die ersten fünfzig Jahre des 20. Jahrhunderts wurden der Region allerdings fast zum Verhängnis: der Einfall der Reblaus, die beiden Weltkriege, die Abschottung des Marktes für Champagner und die Landflucht machten zweitausend Jahre Geschichte beinahe zunichte. 1950 verblieben noch ganze 30 Hektar Weinberge an den Hängen der Gegend um Toul. Nach dem Zweiten Weltkrieg widmete sich eine Handvoll Weinbau- und Weinbegeisterter dem Wiederaufbau der Weinberge in der Gegend um Toul. Einige von ihnen, wie die Brüder Lelièvre, absolvierten in dieser Zeit ihre Ausbildung an großen französischen Weinbauschulen.
Nach ihrem Studium des Weinbaus im Burgund und in der Champagne trieben sie den Weinanbau in Lucey voran. Schon die erste Ernte 1968 erbrachte Ihnen eine Goldmedaille für Ihren "Côtes de Toul". Seither folgte eine Vielzahl von Auszeichnungen. Inzwischen steht mit Sohn David der nächste Lelièvre in den Startlöchern, um mit neuem Elan das Weingut in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.
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