+49 (0) 681 - 88 00 1 - 0

Die Welt der Weine - Die Kunst des Verkostens Harald Ecker

Bestell-Nr.: 6510008

49,00 € *
 
 
 
 
 
 

Einen Wein verkosten, heißt ihn zu genießen. Nur mit Genuss getrunken schenkt er Lebensfreude.
Den Wein genießt, wer ihn bewusst kostet, ihn "verkostet". Dies bedeutet, ihm mit allen Sinnen zu begegnen. Nur dann offenbart er sich in Gehalt und Gestalt. Eine solche Verkostung ist eine Kunst, die erlernt sein will. Das Buch führt den Leser an diese Kunst heran: Zum Einen wird Weinnovizen das Rüstzeug vermittelt, Qualität zu erkennen und zu genießen, zum Anderen erhalten Weinliebhaber weitere Erkenntnishilfen. Hierbei werden die Eigenarten weltweit anerkannter Weine - aller Art - anschaulich dargelegt und an eigens ausgewählten, typischen Vertretern demonstriert. In die Auswahl sind nicht nur Spitzenweine aufgenommen, sondern auch Weine mit einem günstigen Preis-Genuss-Verhältnis.

Von herausragender Bedeutung und Unterscheidungskraft unter den sinnlich wahrnehmbaren Eigenschaften ist die Struktur (das Gerüst) von Weinen, seien sie weiß oder rot, trocken, lieblich oder edelsüß. Der Leser wird - gewürzt mit persönlichen Erlebnissen, Erfahrungen und Stories - an die Betrachtungsweise herangeführt, die sich im Laufe zahlreicher Weinmoderationen und Vorträge des Autors erprobt hat. Selbst Professoren der Önologie übernahmen Betrachtungsweisen, empirische Erkenntnisse und Aussagen des Autors über Struktur und Qualität von Weinen.

Das Werk "Die Welt der Weine - Die Kunst des Verkostens" gibt dem Leser nicht nur das Rüstzeug, besser und sicherer zu erkennen, wie die Unterschiede in Eigenart, Struktur und Qualität wahrzunehmen sind. Vielmehr setzt es den Leser durch anschauliche Analysen in Stande, Eigenart, Struktur und Qualität sowohl von Weiß- als auch von Rotweinen in ihren Unterschieden nachvollziehbar in Worten zu erfassen: in die gebotene Weinansprache.

Im Besitze des Rüstzeugs - Eigenart, Struktur und Qualität zu erkennen und in die passenden Worte zu fassen - gewinnt der Leser bei der Verkostung von Weinen, die zu den Gütern gehobener Lebenskultur gehören, nicht nur für sich einen höheren Genuss und mehr Freude. Es fördert auch Geselligkeit. Denn Art, Qualität und Struktur von Weinen werden gerne im Zuge des gemeinsamen Genusses von Weinen im Bekannten- oder Freundeskreis wahrgenommen und kommuniziert.

Dieses Werk kann sowohl in Gänze gelesen werden. Ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis, ein Bewertungshilfe (Weintest), ein Glossar und ein Register ermöglichen außerdem, das Werk auch als Praxisratgeber zum Nachschlagen zu benutzen. Ein so genanntes Wein-Diabolo - eine Neuheit - demonstriert eine umfassende zeichnerische Darstellung aller sensorischen Eigenschaften von Weinen. Die Ausführungen werden durch textbezogene Farbaufnahmen anschaulich ergänzt und vertieft. Von den 488 Seiten des Werkes sind 100 Farbseiten.

Dieses Werk spricht breite Schichten junger und älterer Leser/innen an, insbesondere Menschen mit Interesse an Weinkultur und ihrer weiteren Kultivierung, vor allem Menschen mit der Neugier nach einem systematischen Verständnis unterschiedlicher Weine und mit der Nachfrage nach einer nachvollziehbaren, erlernbaren Weinansprache.

B)

Das Werk "Die Welt der Weine - Die Kunst des Verkostens" besteht aus fünf Büchern.

I. Buch
Der erste Teil des Werkes führt zunächst in folgende Themen ein: die Geschichte des Weines, seine Vielfalt und seine Eignung zu Speisen, die aberwitzige Preisentwicklung bei den so genannten Spitzenweinen, die traditionellen Weinberge und ihre ureigenen Rebsorten, die Bedeutung des Terroirs, Kult- und Garagenweine, Wein als Natur-, Kunst- oder Industrieprodukt, umdenkende Generation und Fehlentwicklungen. Außerdem wird die historische Entwicklung der Weinansprache dem Leser nahegebracht.

II. Buch
Im zweiten Teil des Werks werden Sinn und Zweck einer sachgerechten Weinansprache erläutert. Er bringt zugleich näher, wie der Weingenuss ? neben der persönlichen Erfahrung ? zu einem kommunikativen Gemeinschaftserlebnis führt.
Darauf folgt der Kernbereich dieses Weinbuches. Es werden die sinnlich wahrnehmbaren Inhaltsstoffe der Weine hervorgehoben, vor allem die für Aromen und Struktur von Weinen bedeutsamen Inhaltsstoffe: nicht nur die Fruchtaromen bei Weiß- und Rotweinen, sondern gerade bei den Rotweinen die so genannten Polyphenole, zu denen z. B. nicht nur wichtige Aromen wie Vanille und Kakao gehören, sondern auch die Tannine, die Strukturträger. Nicht übergangen werden die Mineralien, die Weißweinen Aromen und Gerüst geben. Auch edelsüße Weißweine, Eisweine und die Eszencia werden dem Leser systematisch näher gebracht.
Hierbei wird nachvollziehbar erläutert, dass erst die Struktur einen Wein ? sei er weiß oder rot - groß macht, und wie diese Struktur - für den Verkoster nachvollziehbar - auf der Zunge und am Gaumen erfasst wird, was bislang noch nicht die gebührende Beachtung erlangt hat. Dabei werden die einzelnen Geschmackselemente, die die Struktur der Weine bilden, aufgeschlüsselt und anschaulich dem Leser mit Hilfe von Anschauungsmaterial (Weine, Obst und Obstsäfte) erläutert, zugleich zugänglich und attraktiv durch beispielhafte Stories verständlich gemacht. Beim Genuss von Weinen bleibt es aus didaktischen Gründen stets wichtig, den Verkostungsvorgang und die sinnlichen Wahrnehmungen in den aufeinander folgenden einzelnen Abschnitten episch wiederzugeben, wie sie beim Genuss von Weinen auf der Zunge ablaufen.

III. Buch
Im dritten Teil des Werkes wird die zuvor dem Leser nahe gebrachte, praxisbezogene Theorie zunächst an konkreten Beispielen zahlreicher nationaler und internationaler Weißweine (trocken, lieblich, edelsüß; Eisweine) demonstriert, d. h. es wird die Probe aufs Exempel gemacht. Zugleich werden damit die typischen Eigenschaften von Weißweinen aus den unterschiedlichen Weinregionen der Welt und ihre Rebsorten erläutert und damit auch ihre Verschiedenartigkeit. Damit erhält der Leser Rüstzeug und Chance, selbst mit dem Genuss der Weißweine aus den einzelnen Regionen und Anbaugebieten ebenfalls die Probe aufs Exempel zu machen. Zugleich sind auch Preisalternativen benannt, d. h. Weine mit einem sehr guten Preis-Genuss-Verhältnis.

IV. Buch
Im vierten Teil des Werkes wird bei den Rotweinen die Probe aufs Exempel gemacht: zwar auf eine systematische Art und Weise, genau wie bei den Weißweinen, allerdings auch unter Erfassung anderer, gerade bei Rotweinen bedeutsamer Qualitäts- und Strukturelemente. Hier werden gerade internationale Rotweine mit ihren unterschiedlichen Rebsorten behandelt und in ihrer Verschiedenartigkeit dargelegt.

V. Buch
Im fünften Teil des Werkes werden dem Leser die sinnlich wahrnehmbaren Eigenschaften der Weine und die für sie typischen Ausdrücke im Rahmen der Weinansprache in einer Zusammenfassung vermittelt. Diese Eigenschaften und ihre Bezeichnungen sind in der natürlichen Aufeinanderfolge des Verkostungsvorgangs wiedergegeben. Die deutsche Weinansprache wird in dem Werk sowohl für Weiß- als auch für Rotweine umfänglich, übersichtlich und systematisch ? entsprechend dem Verkostungsablauf - wiedergegeben; es folgen auch Ausdrucksweisen für Roséweine.
Eine derart umfassende, nachvollziehbare Terminologie existierte bislang nicht.
Bestimmte Ausdrucksweisen fanden sogar internationale Beachtung.

Dabei scheinen die Begriffswelt der deutschen Sprache und der genaue Ausdruck der sinnlichen Wahrnehmung nicht immer einfach gelagert zu sein, da wir traditionell eine Weißwein-Kultur besitzen. Es hat sich allerdings ergeben: Die deutsche Sprache besitzt ein großes Ausdruckspotenzial und eine nachvollziehbare Anschauungskraft nicht nur für Weißweine sondern auch für Rotweine. Es gibt sogar Betrachtungsweisen und Wendungen in der Weinterminologie, die inzwischen auch von französischen Weinprofessionellen übernommen worden sind.

Von außerordentlicher Bedeutung ist der Anhang des Werkes: das Kapitel über das vom Autor entwickelte Wein-Diabolo, das auf wenigen Seiten (mit wenigen nachfolgenden Erläuterungen) die Welt der Weine und die im Buch erläuterte Verkostungs-Systematik grafisch anschaulich und nachvollziehbar verdeutlicht. Dies gelingt im wesentlichen Unterschied zum gebräuchlichen Aromarad, das ehemals an der Universität von Davis (Kalifornien) entwickelt und von deutschen Önologen weitergeführt worden ist, mit Hilfe eines anders gearteten und wesentlich geeigneteren Modells.

Juli 2010
Harald Ecker
 
Weitere Artikel des Herstellers

Kundenbewertungen für "Die Welt der Weine - Die Kunst des Verkostens Harald Ecker"

 
Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.

Bewertung schreiben

 
 
 
 
 
 
 

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.